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Energie in Krisenzeiten: Warum ein kühler Kopf jetzt wichtiger ist denn je

VDIV Advertorial NL 04-2 - MONTANA

© MONTANA Energie GmbH & Co. KG

Der Konflikt im Nahen Osten sorgte erneut für Unruhe an den Energiemärkten. Viele Hausverwalter reagieren verunsichert. Ein Blick zurück zeigt jedoch: Schon in der Energiekrise 2022 war Panik kein guter Ratgeber – besonders beim Einkauf von Strom und Gas.

Emotionen raus, Fakten rein

„Sentiment“, also die Marktstimmung, spielt im Energiehandel eine wichtige Rolle. Dennoch gilt: Wer sich von Emotionen leiten lässt, trifft selten optimale Entscheidungen. Professionelle Marktteilnehmer setzen daher auf Daten, Zusammenhänge und langfristige Entwicklungen.

Beispielsweise wirken langfristige Energietarife mit vier oder fünf Jahren Laufzeit in einer unsicheren Situation auf den ersten Blick attraktiv. Ob sie tatsächlich Vorteile bieten, hängt jedoch stark von der Marktsituation ab. So zeigen Statistiken von MONTANA, dass Gaskunden, die sich im Dezember 2024 für einen Vertrag zum Fixpreis mit einjähriger Garantie entschieden, rund 45 Euro pro MWh und damit knapp 20 Prozent mehr als bei flexiblen Preisen bezahlten. 

Kunden, die sich für ein flexibles Preismodell bei der Stromversorgung entschieden, zahlten etwa 89 Euro für die Megawattstunde. Kunden mit Fixpreis und einjähriger Preisbindung lagen dagegen bei 93 Euro pro MWh. Damit zahlten sie 5 Prozent mehr.

Aktuelle Lage: Viel Aufregung, begrenzte Wirkung

Die Preisbildung ist komplex und gerade in Krisenzeiten ist eine objektive Einordnung entscheidend: Trotz gestiegener Preise liegen Strom und Gas etwa auf Vorjahresniveau. Auffällig ist: Kurzfristige Kontrakte reagieren deutlich stärker als langfristige – ein Zeichen dafür, dass Märkte Risiken schnell einpreisen.

Ein zentraler Unsicherheitsfaktor ist der Konflikt um den Iran. Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Engpass für globale Energieflüsse. Auch wenn Europa weniger direkt betroffen ist, steigen die Preise, weil LNG dorthin geliefert wird, wo die Nachfrage am höchsten ist. Da Gaskraftwerke oft den Strompreis bestimmen, wirkt sich das direkt auf den Strommarkt aus.

Viele der genannten Effekte sind kurzfristig. Märkte preisen Risiken oft schnell ein – und ebenso schnell wieder aus. Das sollten Verwalter beim Energieeinkauf beachten. 

Die unterschätzte Rolle der Gasspeicher

Langfristig relevanter ist die Situation der Gasspeicher. Diese sind aktuell vergleichsweise leer, da sich Einspeicherung zuletzt weniger gelohnt hat. Normalerweise ist Gas im Winter teurer als im Sommer, dieses Jahr ist es teilweise umgekehrt. Dennoch besteht kein Grund zur Panik: Europa ist eng vernetzt. LNG-Importe, flexible Lieferketten und Speicher im Ausland sorgen für Ausgleich.

Interessieren Sie sich für die Faktoren, welche Speicherstände beeinflussen und wie die Versorgungssicherheit 2026 gesichert wird? Dann lesen Sie unseren Beitrag zur Gasversorgungssicherheit in Deutschland.

Warum die Preise langfristig sinken könnten

Ein Blick auf die Terminmärkte zeigt ein klares Bild: Die Preise für Strom und Gas sollten in den kommenden Jahren sinken. Die Gründe:

  • Ausbaupläne für LNG weltweit
  • Starker Zubau erneuerbarer Energien
  • Erwartet wird eine stabile oder sogar sinkende Nachfrage

Ruhe bewahren lohnt sich

Die aktuelle Lage wirkt dramatisch, ist aber vermutlich weniger nachhaltig als befürchtet. Kurzfristige Preisspitzen durch geopolitische Ereignisse sind nichts Neues. Wichtiger sind langfristige Entwicklungen wie CO₂-Bepreisung, erneuerbare Energien und Veränderungen im Gasmarkt. Für die Praxis heißt das: Nicht kurzfristige Panik sollte Entscheidungen bestimmen, sondern eine durchdachte Strategie. Denn letztlich gilt: Wer in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt, trifft die besseren Entscheidungen.

Erfahrener Versorger an Ihrer Seite

Gerade in unsicheren Zeiten wünschen Verwalter sich Experten aus der Energiebranche, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir von MONTANA bieten unseren Kunden genau das: Mit über 65 Jahren Erfahrung am Energiemarkt und einer Spezialisierung auf die Bedürfnisse der Wohnungswirtschaft beraten wir Sie gerne zu den besten Optionen für Ihre Liegenschaften. 

Melden Sie sich für ein unverbindliches Beratungsgespräch gerne unter: geschaeftskunden@montana-energie.de

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Hinweis: Der Beitrag wurde am 16.04.2026 erstellt und basiert auf dem Sachstand zu diesem Zeitpunkt. Inhalte können aufgrund nachträglicher Entwicklungen, die zu Redaktionsschluss nicht absehbar waren, überholt oder unzutreffend sein.