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VDIV-Branchenbarometer 2026

Aktuelle Zahlen und wirtschaftliche Rahmendaten der Immobilienverwaltung

Das VDIV-Branchenbarometer liefert die wichtigsten Kennzahlen und Daten rund um die Immobilienverwaltung. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt neben den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Bestandsstruktur, Vergütung und Betriebsergebnis auf den Themen der marktüblichen Vergütungssätze, Kalkulation und strategische Weichenstellungen.   

Das VDIV-Branchenbarometer 2026 zeigt: Die Branche wächst – aber nicht mehr um jeden Preis. Immobilienverwaltungen prüfen ihre Bestände kritischer, trennen sich von unrentablen Mandaten und richten Vergütung und Unternehmenssteuerung stärker an den tatsächlichen Kosten aus.

Die Ausgabe des VDIV-Branchenbarometers 2026 können Sie hier erwerben. 

Wachstum unter Druck

Die Immobilienverwaltungsbranche wächst weiter, steht aber unter hohem Anpassungsdruck. Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen, Digitalisierung und steigende Kosten prägen den Markt.

Mittelstand bleibt prägend

90,2 Prozent der teilnehmenden Unternehmen verwalten weniger als 3.000 Einheiten. Mit 38,5 Prozent bilden Verwaltungen mit weniger als 400 Einheiten die größte Gruppe.

Bestände werden gezielter gesteuert

Der durchschnittliche Verwaltungsbestand stieg 2025 um 5,2 Prozent auf 1.235 Einheiten. Gleichzeitig wollen 57,1 Prozent der Unternehmen besonders zeitaufwendige und 49,5 Prozent unrentable Mandate abgeben.

Ertragslage verbessert sich

Die Umsätze stiegen 2025 um durchschnittlich 7,7 Prozent, das Betriebsergebnis um 12,8 Prozent. Die mittlere Umsatzrendite erhöhte sich auf 13,4 Prozent.

Vergütung zieht an

Die durchschnittliche WEG-Vergütung lag 2025 bei 29,12 Euro je Einheit und Monat. Für 2026 planen die Unternehmen eine Steigerung auf 31,77 Euro – ein Plus von 9,1 Prozent.

Kalkulation bleibt lückenhaft

21,5 Prozent der Verwaltungen verfügen über keine systematische Kalkulationsmethode. Rund die Hälfte kalkuliert ihre Vergütung ohne kosten- und margenbasierte Grundlage.

Überlastung begrenzt Wachstum

62,1 Prozent der Verwaltungen bezeichnen sich als überlastet. Nur 14,2 Prozent prüfen sämtliche Anfragen neuer Wohnungseigentümergemeinschaften weiter.

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