Besonders groß könnten die Engpässe in der Bauelektrik mit rund 17.400 fehlenden Fachkräften sowie in Bauplanung und Bauüberwachung mit rund 15.100 Personen ausfallen. In der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik rechnet das IW mit einer Lücke von knapp 12.000 Fachkräften. Insgesamt könnte die Fachkräftelücke in Deutschland bis 2029 auf 723.000 Personen steigen.
Für die Immobilienwirtschaft verschärft dies ein bereits bestehendes Problem: Zusätzliche Investitionen in Wohnungsbau, Infrastruktur und energetische Sanierung erhöhen gleichzeitig die Nachfrage nach denselben Fachkräften. Das betrifft unter anderem Elektriker sowie Fachkräfte für Wärmepumpen, Photovoltaik und technische Gebäudeausrüstung.
Damit könnten nicht nur Neubauprojekte, sondern auch Sanierungen im Gebäudebestand zunehmend durch fehlende Kapazitäten, längere Wartezeiten und steigende Kosten beeinträchtigt werden.
Die Studie des IW zum Arbeitsmarkt 2029 ist hier verfügbar: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Kurzberichte/PDF/2026/IW-Kurzbericht_2026-Arbeitsmarktfortschreibung-2029.pdf