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Gebäudeenergieregister soll Immobiliendaten sammeln

Das geplante nationale Gebäudeenergieregister soll nicht nur energetische Informationen über Gebäude bündeln, sondern auch der Finanzwirtschaft zugutekommen. Banken und andere Finanzunternehmen könnten die Daten künftig unter anderem für Kreditentscheidungen und die Bewertung von Immobilien heranziehen. Viele Details zur praktischen Umsetzung sind allerdings noch offen.

Nach Angaben der Bundesregierung soll das Register energetische Kennzahlen von Gebäuden leichter verfügbar machen. Für Finanzunternehmen könnten diese Informationen beispielsweise bei der Bepreisung von Krediten oder im Zeichnungsgeschäft relevant sein. Zudem soll das Register dabei helfen, Nachhaltigkeitsdaten zu Immobilien einfacher zusammenzustellen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Wie der Zugriff auf die Daten konkret ausgestaltet wird, steht bislang jedoch nicht fest. Offen ist unter anderem, welche technischen Schnittstellen geschaffen werden, wie Finanzinstitute auf die Informationen zugreifen können und in welcher Form die Daten übermittelt werden. Auch einen verbindlichen Zeitplan für Entwicklung, Erprobung und den späteren Regelbetrieb nennt die Bundesregierung bislang nicht.