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KfW-Förderung für barrierefreien Umbau ausgeschöpft

Die hohe Nachfrage nach Zuschüssen für den Abbau von Barrieren im Wohnungsbestand hat das verfügbare Förderbudget innerhalb weniger Monate aufgebraucht. Für das KfW-Programm 455-B können daher derzeit keine neuen Anträge gestellt werden. Wie es mit der Förderung weitergeht, ist offen.

Am 8. April 2026 war das Antragsportal nach einer zwischenzeitlichen Unterbrechung wieder geöffnet worden. Für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren standen 50 Millionen Euro zur Verfügung. Nun hat das Bundesbauministerium wegen ausgeschöpfter Mittel einen sofortigen Antragsstopp verfügt.

Gefördert werden mit dem Programm unter anderem bodengleiche Duschen, der Abbau von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen. Nach Angaben des Ministeriums wurden bislang rund 21.400 Anträge für etwa 26.800 Wohneinheiten bewilligt. Das zugesagte Fördervolumen beläuft sich auf rund 46,1 Millionen Euro. Durchschnittlich entfielen damit etwa 1.720 Euro Zuschuss auf eine geförderte Wohneinheit.

Die schnelle Ausschöpfung der Mittel unterstreicht den hohen Bedarf an barrierearmen und altersgerechten Wohnungen. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung gewinnt der Umbau bestehender Wohngebäude weiter an Bedeutung. Ob und in welcher Form das Förderprogramm fortgeführt oder erneut mit Haushaltsmitteln ausgestattet wird, ist derzeit noch nicht entschieden.