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KfW-Gründerkredit: Förderung stark nachgefragt

Die Nachfrage nach staatlich geförderten Gründungsfinanzierungen nimmt deutlich zu. Im ersten Halbjahr 2026 hat die KfW im Programm ERP-Gründerkredit – StartGeld rund 2.320 Kreditzusagen erteilt. Das entspricht einem Anstieg um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das zugesagte Kreditvolumen wuchs sogar um 75 Prozent auf 225 Millionen Euro.

Die Entwicklung bestätigt den Aufwärtstrend bei Unternehmensgründungen, den die KfW bereits im Mai in ihrem Gründungsmonitor festgestellt hatte. Mit dem Förderprogramm unterstützt die Bank sowohl Existenzgründungen als auch Unternehmensübernahmen und Investitionen in junge Betriebe. Um den Zugang zu Kapital zu erleichtern, wurde die maximale Kreditsumme im Dezember 2025 von 125.000 auf 200.000 Euro angehoben. Zudem übernimmt die KfW 80 Prozent des Kreditrisikos gegenüber den finanzierenden Hausbanken. Dadurch können auch Vorhaben finanziert werden, für die Gründerinnen und Gründer nur begrenzte Sicherheiten vorweisen können.

Das Angebot richtet sich an kleine Unternehmen und Selbstständige, die seit höchstens fünf Jahren am Markt tätig sind. Förderfähig sind gewerbliche Gründungen im Haupt- und Nebenerwerb, freiberufliche Tätigkeiten sowie Unternehmensnachfolgen. Auch gemeinnützige Unternehmen und gewerbliche Sozialunternehmen können die Finanzierung nutzen. Die Antragstellung erfolgt über die jeweilige Hausbank.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen: https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_911168.html