Zwar liegen die geldwäscherechtlichen Pflichten bei den Banken, doch ein erheblicher Teil der praktischen Umsetzung könnte auf die Immobilienverwaltungen entfallen. Sie müssten dann Daten und Identitätsnachweise beschaffen und übermitteln, Änderungen nachhalten und gegebenenfalls bestehende Mietverhältnisse nacherfassen.
Um die möglichen Belastungen für die Verwaltungspraxis mit Zahlen zu belegen, führt der VDIV Deutschland eine anonyme Umfrage durch. Erfasst werden unter anderem die Zahl der verwalteten Mietkautionen sowie der erwartete zeitliche und organisatorische Mehraufwand. Mit den Ergebnissen will sich der Verband gegenüber Politik und zuständigen Institutionen für verhältnismäßige Anforderungen einsetzen und zusätzliche bürokratische Belastungen für Immobilienverwaltungen möglichst verhindern.
Der VDIV bittet alle betroffenen Immobilienverwaltungen, sich an der Befragung zu beteiligen.
Zur Umfrage: https://www.2ask-survey.com/c/4RMHA32J8AKZJ/