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Neubau bleibt deutlich hinter Wohnraumbedarf zurück

Der Mangel an Wohnungen dürfte sich 2026 weiter verschärfen. Nach Berechnungen des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken werden die erwarteten Fertigstellungen lediglich rund 58 Prozent des zusätzlichen Wohnraumbedarfs abdecken. Hinzu kommt, dass neue Wohnungen häufig nicht dort entstehen, wo die Nachfrage besonders hoch ist.

Während das Angebot knapp bleibt, ziehen die Preise wieder an. Für selbstgenutzte Wohnimmobilien prognostiziert der BVR im laufenden Jahr einen durchschnittlichen Zuwachs von etwa drei Prozent. Vor allem in Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen trifft die wiederbelebte Nachfrage damit auf ein weiterhin unzureichendes Angebot.

Die zuletzt gestiegenen Genehmigungszahlen ändern daran zunächst wenig. Zwischen Planung, Genehmigung und Fertigstellung liegen häufig mehrere Jahre. Zudem bremsen hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie langwierige Verfahren weiterhin viele Projekte. Eine spürbare Entlastung des Wohnungsmarktes ist deshalb vorerst nicht zu erwarten.

Die gesamte Auswertung des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist hier abrufbar: https://www.bvr.de/Presse/Konjunktur/Wohnimmobilienmarkt_2026_Preise_steigen_wieder_Eigentum_bleibt_vielerorts_schwer_erreichbar