Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt, obwohl die Politik mit Mietpreisbremse, Wohnungsbau-Turbo, Gebäudetyp E und Förderprogrammen immer neue Instrumente auf den Weg bringt. In der neuen Folge des VDIV-Podcast „Zur Sache! VDIV-Klartext mit Martin Kaßler“ steht deshalb die Frage im Mittelpunkt, warum sich die deutsche Immobilienwirtschaft trotz zahlreicher politischer Maßnahmen nur langsam erholt.
Zu Gast ist Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Im Gespräch ordnet er ein, wie stark rückläufige Bautätigkeit, steigende Bau- und Finanzierungskosten, Regulierung und unsichere Rahmenbedingungen den Markt belasten.
Aus Sicht des VDIV Deutschland zeigt sich ein grundlegendes Problem: Bezahlbares Wohnen, Klimaschutz und mehr Wohnungsbau lassen sich nur erreichen, wenn gesetzliche Vorgaben praxistauglich, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzbar sind. Gerade Immobilienverwaltungen stehen an der Schnittstelle zwischen Eigentümern, Mietern, Gemeinschaften der Wohnungseigentümer, Fachplanern, Energieversorgern, Abrechnungsdienstleistern, Banken und Behörden. Neue Pflichten dürfen deshalb nicht zu zusätzlicher Rechtsunsicherheit und kaum handhabbarer Komplexität führen.
Die Podcast-Folge beleuchtet unter anderem Wohnungsbau und Wohnraummangel, Mietpreisbremse und Regulierung, Wohnungsbau-Turbo und Gebäudetyp E, Klimaneutralität im Gebäudesektor, energetische Sanierung, Finanzierungshürden und die Entwicklung des Immobilienmarkts bis 2030.
Mehr Informationen und die aktuelle Folge gibt es unter:
https://vdiv.de/podcast