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Sanierungsstau regional sehr unterschiedlich: Ost-Städte oft besser

Eine immowelt-Auswertung zeigt starke Standortunterschiede bei der Energiequalität von Bestandsimmobilien am Kaufmarkt. In mehreren ostdeutschen Städten sind die schlechtesten Klassen F bis H selten, während einzelne westdeutsche Städte und Landkreise sehr hohe Problemquoten erreichen.

Der energetische Sanierungsbedarf im Bestand verteilt sich in Deutschland sehr ungleich. Nach einer immowelt-Analyse der auf dem Portal inserierten Immobilien hatten 36,8 Prozent der im Jahr 2024 zum Kauf angebotenen Bestandsobjekte eine Energieeffizienzklasse F bis H. 

Besonders auffällig sind niedrige F bis H Anteile in mehreren ostdeutschen Städten. Schwerin liegt laut immowelt bei 5,1 Prozent, Rostock bei 8,4 Prozent und Dresden bei 9,0 Prozent. Auch Potsdam weist mit 9,8 Prozent einen vergleichsweise geringen Anteil in den schlechtesten Klassen auf, Leipzig liegt bei 14,0 Prozent. 

In westdeutschen Regionen zeigt sich dagegen häufig ein deutlich höherer Anteil sanierungsintensiver Objekte. Als Beispiel nennt die Auswertung Neumünster mit 66,2 Prozent F bis H. Zudem werden Landkreise mit Extremwerten von teils deutlich über 70 Prozent ausgewiesen. 

Die Metropolen liefern ein gemischtes Bild: Berlin liegt bei 18,8 Prozent F bis H, München bei 15,8 Prozent, Frankfurt am Main bei 24,6 Prozent, Hamburg bei 31,5 Prozent und Köln bei 32,2 Prozent. 

Alle Ergebnisse der Auswertung finden Sie hier: https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/immoweltde/2026/sanierungsstau-in-deutschland-jedes-2-zum-kauf-angebotene-haus-muss-dringend-saniert-werden/