Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Eigentumswohnungen. In den sieben größten deutschen Metropolen sanken die Preise gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 Prozent und gegenüber dem 1. Quartal 2026 um 0,5 Prozent. Ein- und Zweifamilienhäuser lagen dort dagegen 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Anders sieht es in den kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen aus. Dort verteuerten sich Eigentumswohnungen binnen eines Jahres um 2,0 Prozent, Häuser um 0,7 Prozent. In ländlichen Regionen gingen die Preise für Eigentumswohnungen dagegen überwiegend zurück, während sich Ein- und Zweifamilienhäuser je nach Region unterschiedlich entwickelten.
Die Daten zeigen damit vor allem eines: Die Preisentwicklung am Wohnimmobilienmarkt verläuft derzeit weniger einheitlich als noch in früheren Marktphasen. Lage und Objektart gewinnen bei der Einordnung der Preisentwicklung weiter an Bedeutung.