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Im Jahr 2024 lag die energetische Sanierungsquote bei nur 0,69 Prozent. Erforderlich wären rund zwei Prozent pro Jahr, damit der Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral werden kann. Der Wille zum Umbau ist vorhanden: Studien zufolge planen 26 Prozent der privaten Vermieter, zeitnah energetische Sanierungsmaßnahmen umzusetzen – zumal sie damit auch den Wert ihrer Immobilien erhalten und steigern können. Doch zwischen Anspruch und Umsetzung stehen komplexe Vorgaben, unübersichtliche Förderprogramme und wirtschaftliche Unsicherheiten. Immobilienverwaltungen stehen vor zentralen Fragen: Welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge? Mit welchem Budget? Und mit welchen Folgen für CO2-Bilanz, Betriebskosten und Immobilienwert?
Statt Einzelentscheidungen nach Bauchgefühl braucht es strukturierte Entscheidungsgrundlagen. Digitale Sanierungstools setzen genau hier an: Sie erfassen den energetischen Zustand eines Gebäudes, legen einen Klimazielpfad (etwa den 1,5-Grad-Pfad) zugrunde und stellen unterschiedliche Maßnahmenbündel gegenüber. Die Spannbreite reicht von geringinvestiven Optimierungen wie hydraulischem Abgleich oder Anpassung der Heizkurve bis hin zu Eingriffen an der Gebäudehülle oder dem Umstieg auf regenerative Wärmeerzeugungssysteme. Die Tools hinterlegen zu den vorgeschlagenen Maßnahmen Investitionskosten, berücksichtigen aktuelle Fördermöglichkeiten und weisen die erwarteten CO2-Einsparungen aus. Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigt, wie sich die Maßnahmen auf Betriebskosten und Immobilienwert auswirken.
Das erleichtert die Kommunikation dort, wo über Sanierungen entschieden wird, etwa in der Eigentümerversammlung, im Gespräch mit Banken oder gegenüber Mietern. Statt abstrakter Appelle zur „energetischen Erneuerung“ können Verwaltungen konkrete Optionen mit Zahlen hinterlegen: Was kostet eine Maßnahme, was spart sie ein, und welchen Beitrag leistet sie zur Zielerreichung?
Ein Beispiel für ein solches Tool ist der B.One Guide von Minol. Er setzt bei der Heizkostenabrechnung an. Energieverbrauch, CO2-Emissionen und Kosten aus mindestens einer abgeschlossenen Heizperiode werden automatisch aus dem Minol-System übernommen. Verwaltungen müssen keine Daten nachträglich zusammentragen, sondern können auf realen Verbrauchswerten aufbauen. „Der Vorteil von Sanierungstools ist, dass sie Entscheidungen versachlichen und beschleunigen. Sie machen aus vielen Einzeldaten ein aussagekräftiges Bild und schaffen damit Klarheit im Sanierungsdschungel,“ sagt Ralf Görner, Geschäftsführer bei Minol. Bei dem Immobiliendienstleister helfen spezialisierte Energieberater, die Ergebnisse aus dem Tool sinnvoll einzuordnen und daraus konkrete Maßnahmenpläne zu entwickeln. So entsteht ein Fahrplan, der technische, wirtschaftliche und regulatorische Aspekte verbindet – und aus abstrakter Sanierungsbereitschaft greifbare Projekte im Bestand macht.
Unternehmenskommunikation
Minol-ZENNER-Gruppe
www.minol.de
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