Wärmepumpen arbeiten besonders effizient mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Deshalb lohnt es sich, zunächst den Energiebedarf des Gebäudes zu senken und das bestehende Heizsystem hydraulisch sowie regelungstechnisch zu optimieren. Digitale Verbrauchs- und Betriebsdaten schaffen die notwendige Transparenz: Sie zeigen, wie hoch der tatsächliche Wärmebedarf ist, wo Energie verloren geht und welche Maßnahmen den größten Effekt erzielen. Erst auf dieser belastbaren Datengrundlage lässt sich eine Wärmepumpe passend dimensionieren – und unnötig hohe Investitions- und Betriebskosten vermeiden.
KALO unterstützt diesen Prozess mit digitalen Lösungen: Ein digitales Heizungsmonitoring liefert kontinuierliche Einblicke in den Betrieb der Heizungsanlage. Abweichungen, ineffiziente Betriebszustände oder unnötig hohe Vorlauftemperaturen werden frühzeitig erkannt. Smarte Thermostate ermöglichen eine bedarfsgerechte Raumtemperaturregelung und führen automatisch und kontinuierlich den hydraulischen Abgleich durch.
Für die Praxis empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen:
- Gebäudedaten und Heizungsbetrieb analysieren
- Optimierungspotenziale im Bestand umsetzen, bspw. hydraulischer Abgleich oder Anpassung der Regelung
- Den tatsächlichen Wärmebedarf reduzieren
- Anschließend die Wärmepumpe auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse planen und auslegen.
Mit einer datenbasierten Vorbereitung schaffen Sie Planungssicherheit für Eigentümer:innen, reduzieren das Risiko von Fehlinvestitionen und legen den Grundstein für einen wirtschaftlichen und effizienten Betrieb der neuen Heiztechnik. So wird die Wärmewende im Gebäudebestand wirtschaftlich besser planbar.
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