Wer ist betroffen
Die Heizungsprüfung ist verpflichtend für wassergeführte Heizungsanlagen in Gebäuden mit mindestens sechs Nutzungseinheiten, wenn die Anlage 15 Jahre oder älter ist.
Für Heizanlagen, die vor dem 1. Oktober 2009 eingebaut wurden, endet die Frist am 30. September 2027. Jüngere Anlagen müssen jeweils innerhalb eines Jahres nach Ablauf von 15 Jahren geprüft werden. Empfohlene Optimierungsmaßnahmen sind innerhalb eines Jahres umzusetzen und vollständig zu dokumentieren.
Was wird geprüft
Kontrolliert werden unter anderem Vorlauftemperatur, Heizkurve, Pumpeneffizienz und mögliche Dämmdefizite. Ziel ist ein effizienter, bedarfsgerechter Betrieb. Der Prüfbericht muss schriftlich vorliegen und auch die Umsetzung der Optimierungsmaßnahmen muss gesetzeskonform dokumentiert werden.
Digitale Lösungen
Mit dem digitalen Heizungsmonitoring von KALO lässt sich die Prüfpflicht effizient und nachhaltig erfüllen. Nach einer Vor-Ort-Aufnahme installiert KALO Mess- und Sensortechnik im laufenden Betrieb und erstellt einen gesetzeskonformen Prüfbericht.
Das Monitoring generiert automatisch und regelmäßig eine KI-gestützte Vorschlagsliste zur Anlagenoptimierung. Damit bekommt der Heizungsfachbetrieb messdatenbasierte Parameter zur optimalen Einstellung der Heizungsanlage an die Hand. Die Optimierung muss innerhalb eines Jahres erfolgen. Monitoring und Umsetzung greifen so sinnvoll ineinander. Das Ergebnis sind weniger Energieverluste und sinkende Kosten.
Weitere Vorteile
Das Monitoring gibt außerdem fortlaufend Transparenz über Energieverbrauch, Temperaturen und Systemzustände. Auffälligkeiten werden frühzeitig erkannt und über eine Alert Funktion an definierte Ansprechpartner weitergeleitet. So kann reagiert werden, bevor Bewohner:innen Störungen oder Ausfälle bemerken.
Durch die gezielte Optimierung lassen sich Betriebskosten und Emissionen reduzieren. Gleichzeitig entsteht eine verlässliche Datenbasis für Sanierungs- und Investitionsentscheidungen im Bestand. Das erhöht die Planungssicherheit für Eigentümergemeinschaften.
Gut zu wissen: Die Kosten für das Heizungsmonitoring können im Mehrfamilienhaus als umlagefähige Betriebskosten angesetzt werden.
Darum jetzt handeln
Die Heizungsprüfung ist eine klare gesetzliche Pflicht mit festen Fristen. Sie erfordert nicht nur eine Prüfung, sondern auch die Umsetzung und Dokumentation von Optimierungsmaßnahmen.
Mit digitalem Heizungsmonitoring lässt sich die Anforderung strukturiert, rechtssicher und wirtschaftlich erfüllen. Gleichzeitig profitieren Eigentümergemeinschaften von sinkenden Energieverlusten, besser planbaren Kosten und einer belastbaren Datenbasis für zukünftige Entscheidungen.
Kontakt aufnehmen und Infos einholen auf https://smart-heizen.kalo.de/