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29.10.2019 - News

EBZ-Arbeitgeberattraktivitätsmodell zeigt, was Mitarbeiter erwarten

Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Fachkräftemangel zunehmend spürbar und der Wettbewerb um die besten Köpfe der Branche nimmt stetig zu. Umso wichtiger ist die richtige Positionierung der Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber. Welche Faktoren die entscheidenden sind, zeigt ein wissenschaftlich erarbeitetes Arbeitgeberattraktivitätsmodell, das von vom Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) erstellt wurde.

Um Unternehmen der Wohnungswirtschaft die Definition der eigenen Arbeitgeberattraktivität zu erleichtern, hat die EBZ Akademie zusammen mit Prof. Dr. Armutat von der FH Bielefeld ein Modell entwickelt, das die arbeitsbezogenen Besonderheiten von Unternehmen der Wohnungswirtschaft berücksichtigt. Dabei wurden aktuelle Präferenzen von Mitarbeitern und Kandidaten zugrunde gelegt. Auf dieser Basis wurde eine breit angelegte Befragung durchgeführt. Die zentralen Ergebnisse lauten:

  1. Unternehmenskultur und Wertschätzung durch die Arbeitgeber sind bei allen Mitarbeitergruppen die Top-Faktoren. Arbeitsplatzsicherheit, gepaart mit flexiblen Arbeitszeiten, erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber.
  2. Insbesondere junge branchenfremde Mitarbeiter haben einen hohen Anspruch an inspirierende Führungskräfte und ein modernes Führungsverständnis.
  3. Experten aus anderen Branchen, wie Bauingenieuren und IT-Fachleuten, sind das Gehalt, projektorientiertes Arbeiten und gute Führung wichtig.
  4. Dynamik, Veränderung und Innovation werden vor allem von Führungskräften, neuen Mitarbeitern aus anderen Branchen und bei Auszubildenden geschätzt.

Wie innovativ Unternehmen der Wohnungswirtschaft beim Wettbewerb um neue Mitarbeiter sind, hat auch die diesjährige Wahl zu Immobilienverwalter des Jahres gezeigt. Sie stand unter dem Motto „Unternehmen als starke Marke. Mitarbeiter gewinnen und halten in Zeiten des Fachkräftemangels“. Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter, flexible Arbeitszeiten, persönliche Zielvereinbarungen und Bonusleistungen waren nur einige der Aspekte, » die bei den Siegerunternehmen ausschlaggebend waren.

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