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02.04.2020

Rauchwarnmelder: DIN 14676 unterscheidet drei verschiedene Typen

Die Corona-Pandemie ist derzeit das bestimmende Thema. Doch es gibt noch andere, alltägliche Gefahren für Leib und Leben, die dabei nicht aus dem Blick zu verlieren sind. In Deutschland sterben nach Angaben des Forums Brandrauchprävention jeden Monat 30 Menschen an den Folgen eines Brandes. Wenn der Rauchwarnmelder Alarm schlägt, bleiben meist nur noch 120 Sekunden Zeit, um sich und die Familie in Sicherheit zu bringen. Umso wichtiger, dass die Lebensretter reibungslos funktionieren.

Die Corona-Pandemie ist derzeit das bestimmende Thema. Doch es gibt noch andere, alltägliche Gefahren für Leib und Leben, die dabei nicht aus dem Blick zu verlieren sind. In Deutschland sterben nach Angaben des Forums Brandrauchprävention jeden Monat 30 Menschen an den Folgen eines Brandes. Wenn der Rauchwarnmelder Alarm schlägt, bleiben meist nur noch 120 Sekunden Zeit, um sich und die Familie in Sicherheit zu bringen. Umso wichtiger, dass die Lebensretter reibungslos funktionieren. Dafür trägt moderne Technik und eine regelmäßige Wartung Sorge. Welche Geräte in Deutschland zum Einsatz kommen und wie Betrieb und Wartung geregelt sind, legt die DIN 14676 fest.

Sie regelt Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern in Wohnungen sowie Räumen mit wohnähnlicher Nutzung. Die aktuelle Fassung unterscheidet drei Rauchwarnmeldertypen, die unterschiedliche Anforderungen an die Inspektion mit sich bringen: Einzelmelder (Typ A), Melder mit Teil-Ferninspektion (Typ B) und Melder mit kompletter Ferninspektion (Typ C).

Typ A
Rauchwarnmelder des Typs A, die keine Möglichkeit zur Ferninspektion bieten, müssen jedes Jahr mittels Sichtprüfung überprüft werden.

Typ B
Bei Meldern des Typs B erfolgen die jährliche Kontrolle der Energieversorgung, der Rauchkammer sowie die Demontageerkennung mittels Ferninspektion. Die Kontrollen auf Öffnung des Raucheintritts, die Umfeldüberwachung sowie die Überprüfung des Warnsignals müssen jedoch spätestens alle 30 Monate (Raucheintritt und Warnsignal) respektive 36 Monate (Umfeld) vor Ort durchgeführt werden.

Typ C
Melder des Typs C mit kompletter Ferninspektion kommen ganz ohne Sichtprüfung aus. Alle wichtigen Geräteparameter können einmal im Jahr aus der Ferne inspiziert werden.

Wartung vor Ort entfällt
Die integrierte Funktechnologie wird durch die DIN 14676 in die Lage versetzt, die Vorteile, die sie Verwaltern und Bewohnern bietet, umzusetzen. Sie stärkt die Zukunftstechnologie und gibt Wohnungsunternehmen sowie Verwaltern damit dringend benötigte Klarheit für die Praxis. Die Hamburger KALORIMETA GmbH (Kalo) setzt schon länger auf » ferninspizierbare Rauchwarnmelder und erspart so Verwaltern und Bewohnern den jährlichen Prüftermin vor Ort in der Wohnung. Dank Funktechnologie werden die wichtigsten Geräteparameter wie Verschmutzungswarnung der Rauchkammer, eine Verstopfung der Raucheindringöffnung und die Funktionsfähigkeit des Schallgebers komfortabel aus der Ferne ausgelesen. Außerdem erkennt das System, ob sich Gegenstände, die den Raucheintritt behindern können, im Umfeld des Rauchwarnmelders befinden oder ob das Gerät demontiert wurde. Weitere Informationen zu den ferninspizierbaren Rauchwarnmeldern der Kalo finden Sie unter: https://www.kalo.de/leistungen/rauchwarnmelder/ferninsp-rauchwarnmelder.html

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