VDIV Die Stimme
15.09.2020

Kompaktes Wissen über die Energieeffizienz-Richtlinie (EED)

Die Energieeffizienz-Richtlinie (EED) ist seit 25.12.2018 in Kraft – und langsam wird es ernst: Ab dem 25.10. dieses Jahres dürfen in Liegenschaften nur noch fernauslesbare Zähler und Heizkostenverteiler installiert werden. Zudem werden unterjährige Verbrauchsinformationen (mindestens zwei Mal im Jahr) verpflichtend. Ab 2022 dann sogar monatlich. Fünf Jahre später müssen alle Liegenschaften mit fernauslesbarer Technologie ausgestattet sein.

So sieht der künftige Fahrplan aus, mit dem die EU den europaweiten Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 um knapp ein Drittel senken will. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte auch das Verbrauchsverhalten der Wohnungsnutzer optimiert werden. Digitale Lösungen helfen dabei nachhaltig, den Nutzer für seinen Heizenergie- und Wasserverbrauch zu sensibilisieren und zum Energiesparen zu motivieren. Wohnungsunternehmen und Immobilienverwalter sind auf dem Weg zur gelingenden Energiewende der Schlüssel.  

Dabei kommt ihnen eine besondere Rolle bei der rechtzeitigen und vor allem rechtssicheren Umsetzung der Vorgaben zu. Insbesondere das Thema Fristen gilt es im Blick zu behalten. Denn verschiedene Erfassungsgeräte haben unterschiedliche Lebensdauern: Wärme- und Warmwasserzähler haben eine Eichfrist von fünf, Kaltwasserzähler von sechs Jahren. Danach müssen sie zwingend ausgetauscht werden. Heizkostenverteiler werden, bedingt durch die Batterielaufzeit, in der Regel nach zehn Jahren ausgetauscht.

Jetzt nicht den Anschluss verlieren!

Wer also in den kommenden Jahren modernisieren muss, sollte gleich zukunftsfähig denken, um wirtschaftlich zu agieren. Denn so viel Arbeit wie sie mit sich bringt, so viele Vorteile bietet die EED auch für moderne Wohnungs- und Immobilienunternehmen: Profitieren Sie von einer schnelleren und zuverlässigeren Heizkostenabrechnung, weil Ablesedaten künftig vollautomatisch und sicher per Mobilfunk- und Breitbandtechnologie eingespielt und damit Übertragungsfehler vermieden werden. Zudem ebnen neue digitale Lösungen auch den Weg ins Smart- und Submetering.

Welche Chancen und Möglichkeiten sich für Sie eröffnen, welche Vorgaben, Fristen und Lösungen Sie kennen müssen, erfahren Sie » hier.

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