VDIV Die Stimme
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  • 31.03.2021 - Weitere Rechtsbereiche

    Ein Käufer einer Immobilie kann bei einem Mangel weiterhin entweder Ausgleich des mangelbedingten Minderwerts oder Ersatz der voraussichtlich erforderlichen Mängelbeseitigungskosten verlangen, wobei es unerheblich ist, ob der Mangel auch tatsächlich beseitigt wird. Dies hat nun der für den Immobilienkauf zuständige V. Zivilsenat des BGH entschieden und hält damit an seiner Rechtsprechung fest.

  • 12.01.2021 - Weitere Rechtsbereiche

    Werden Bewerbungsdaten an einen unbefugten Dritten weitergeleitet, muss dem Betroffenen daraus kein konkreter Schaden entstanden sein. Es reicht die abstrakte Gefahr eines Schadens, damit der Betroffene Schadensersatz nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verlangen kann. Das entschied das LG Darmstadt mit Urteil vom 26.05.2020 hinsichtlich der Weiterleitung von Bewerbungsdaten an einen unbefugten Dritten.

  • 14.05.2020 - Weitere Rechtsbereiche

    Auch der in einem Gewerbemietvertrag verwendete Begriff „Betriebskosten″ erfasst ohne weitere Erläuterungen alle zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses in die gesetzliche Definition nach § 556 Absatz 1 Satz 2 und 3 BGB in Verbindung mit § 2 Betriebskostenverordnung (BetrKV) einbezogenen Betriebskostenarten. Das gilt zumindest, sofern sich kein übereinstimmendes abweichendes Begriffsverständnis der Vertragsparteien feststellen lässt.

  • 11.03.2020 - Weitere Rechtsbereiche

    Bei Häusern, die zu einer Zeit errichtet wurden, als Kellerabdichtungen noch nicht üblich waren, begründet nicht jede Feuchtigkeit im Keller einen Sachmangel. Kommt es zu einem muffigen bzw. modrig-feuchten Geruch im Haus aufgrund der Kellerfeuchtigkeit, so liegt ein Sachmangel vor. Der Käufer des Hauses kann dann Gewährleistungsrechte geltend machen. Über einen solchen Fall hatte der Bundesgerichtshof jüngst zu entscheiden. 

  • 12.02.2020 - Weitere Rechtsbereiche

    Grundstücksnachbarn können nicht darauf bestehen, ein angrenzendes fremdes Grundstück aus reiner Gewohnheit zu durchqueren. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Außerhalb des Grundbuchs kann ein Wegerecht nur aufgrund schuldrechtlicher Vereinbarung oder als Notwegrecht unter den Voraussetzungen des § 917 BGB bestehen.

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