VDIV Die Stimme
05.01.2015 - News

Elementarschadendeckung nun auch in schwierigen Lagen realisierbar

Bisher war es nahezu unmöglich, für alle wegen extremer Hochwasserbedrohung nicht versicherbaren Wohngebäude flächendeckend Versicherungsschutz gegen Überschwemmungen und Starkregen in der sogenannten ZÜRS-Zone 4 zu bekommen. Inzwischen ist eine neue Produktlinie in der Wohngebäudeversicherung auch für diese Risiken auf den Markt gekommen.

Die Anzahl schwerer Unwetter in Deutschland und in Europa hat sich seit 1980 verdoppelt. Überschwemmungen haben zugenommen. Die letzten Unwetter in Deutschland tobten auch in Regionen, die bisher als nahezu sicher vor Überschwemmungen und Starkregen galten. Die Eindrücke aus der Flut an Donau und Elbe im Jahr 2013 wurden zum Anlass genommen, den Versicherungsschutz für Wohngebäude zu verbessern und deren Versicherbarkeit auch an den höchstgefährdeten Standorten, in der sogenannten ZÜRS-Gefährdungsklasse 4, zu ermöglichen. Ungefähr 1,5 Prozent aller Gebäude in Deutschland liegen in dieser Zone, in der statistisch alle zehn Jahre ein Hochwasser droht. Die deutsche Versicherungswirtschaft teilt seit 2001 alle Standorte von Gebäuden in ein Zonierungssystem für Überschwemmungsrisiko, Rückstau und Starkregen (ZÜRS GK 1-4) ein.

Neu: Kern ist die Vereinbarung einer Mindestschadenhöhe. Überschreitet der eingetretene Schaden durch Überschwemmung, Starkregen oder Rückstau diese vereinbarte Grenze, leistet der Versicherer vollen Schadensersatz - abzüglich eines Selbstbehaltes. Erreicht der Schaden die vereinbarte Mindestschadenhöhe nicht, trägt der Versicherte den Schaden in vollem Umfang selbst. Drei verschiedene Mindestschadenhöhen stehen zur Wahl. Das passende Modell wird Ihr kompetenter Versicherungsmakler mit Ihnen herausarbeiten.

Weitere Informationen: www.versicherungsmakler-berlin.com 

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