Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden.
Noch kein Login? Registrieren Sie sich hier für den internen Bereich der Website. Hier können Sie Veranstaltungen buchen und Publikationen erwerben. Mitgliedsunternehmen erhalten zudem Zugang zu gesonderten Angeboten.
Jetzt RegistrierenRund 4.100 Mitglieder in zehn Landesverbänden: Erfahren Sie hier, wer der VDIV Deutschland ist, wieso sich eine Mitgliedschaft lohnt, und lernen Sie unser Netzwerk kennen.
Der VDIV Deutschland beschäftigt sich mit einer Vielzahl an politischen, immobilienwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Themen, die Immobilienverwaltungen derzeit bewegen.
Welche Aufgaben übernehmen Immobilienverwaltungen? Hier finden Sie Hintergründe zu Tätigkeiten und Qualifizierung.
Weiterbilden - Netzwerken - Erleben: Unsere vielseitigen Veranstaltungsformate bieten Ihnen ideale Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung, inhaltlichen Qualifizierung und zum brancheninternen Austausch.
Gut zu wissenSie wollen mehr? Finden Sie hier Magazine, Broschüren, Checklisten, Musterverträge, Beschlussvorlagen und weitere Publikationen zu branchenrelevanten Themen.
ÜbersichtSie sind am aktuellen Geschehen der Branche interessiert? Hier sind Sie am Puls der Zeit und jederzeit top informiert
Sie ist unverzichtbar für die aktive Gestaltung zukunftsfähiger und wettbewerbsfähiger Unternehmen – ein Appell an die Branche.
Wir, liebe Kolleginnen und Kollegen, befinden uns im Jahr 2025, und dennoch arbeiten viele Immobilienverwaltungen immer noch mit Papierrechnungen und drucken digitale Dokumente aus. Ein Vorgehen, das nicht nur Ressourcen verschwendet, sondern auch das volle Potenzial moderner Technologien blockiert.
Daher meine dringende Bitte: Beginnen Sie endlich, Ihre Buchhaltung (gern Ihr gesamtes Unternehmen) vollständig zu digitalisieren! Ihre Mitarbeiter und Kunden werden es Ihnen danken. Warum? Weil digitale Arbeit nicht nur Effizienz und Transparenz fördert, sondern auch die Tür zu innovativen Technologien öffnet:
Ohne diese Umstellung bleiben Sie nicht nur hinter der Konkurrenz zurück, sondern verbauen sich auch die Möglichkeit, von neuen Tools und Entwicklungen unserer Branche zu profitieren. Denn Digitalisierung ist kein Luxus – sie ist unverzichtbar. Werden Sie aktiv, gestalten Sie die Zukunft Ihrer Verwaltung und bleiben Sie wettbewerbsfähig!
Die Digitalisierung der Jahresabrechnung hat in den letzten Jahren stark an Dynamik gewonnen. Die meisten ERP-Anbieter haben spezialisierte Lösungen entwickelt, die Verwaltungen eine effiziente Abwicklung der Abrechnungen ermöglichen. Nicht alle Systeme decken alle relevanten Funktionen ab, etwa die einfache digitale Belegerfassung, automatische Kontierung und ggf. die automatische Erstellung der Abrechnungen.
Zunehmend setzen Verwaltungen auf SaaS-Lösungen (Software as a Service), die standortunabhängig genutzt werden können. Cloudbasierte Plattformen bieten Schnittstellen zu ERP-Systemen, die eine ganzheitliche Verwaltung ermöglichen und den Datenaustausch zwischen Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Dokumenten-Management optimieren.
Ein für mich absolut essenzielles Thema: der Datenaustausch oder die Konnektivität der Systeme. Wer heute noch Daten manuell von einem System zum nächsten überträgt, sollte dringend mit seinem Software-Haus sprechen und/ oder über einen Systemwechsel nachdenken.
Mit der wachsenden Zahl von Eigentümern, die eine schnelle und transparente Abrechnung erwarten, steigen auch die Anforderungen an die Software-Lösungen. Die wichtigsten Anforderungen aus meiner Sicht sind hierbei:
Ein weiterer Trend ist die automatisierte Fehlererkennung, die Unregelmäßigkeiten in Belegen oder Abrechnungen durch intelligente Algorithmen erkennt und Verwalter frühzeitig warnt.
In Zukunft wird die Jahresabrechnung für Wohnungseigentümergemeinschaften durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz geprägt sein:
Langfristig wird die vollständige Automatisierung der Abrechnungsprozesse zu einer Entlastung der Verwaltungen führen und zugleich Eigentümern noch mehr Transparenz und Komfort bieten. Verwaltungen, die diesen Wandel aktiv gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und Kunden gestalten, sichern sich nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern legen auch den Grundstein für eine effizientere und kundenorientierte Immobilienverwaltung.
Die Zukunft der Jahresabrechnungen liegt nicht nur in der Automatisierung, sondern auch in der intelligenten Vernetzung der Systeme. Eine lückenlose Kommunikation zwischen Software-Lösungen, Abrechnungsdiensten und ERP-Systemen eröffnet neue Perspektiven für Effizienz und Genauigkeit.
Bislang sind viele Immobilienverwaltungen mit größtenteils isolierten Systemen konfrontiert. Verbrauchsdaten, Belege und Heizkostenabrechnungen müssen oft manuell zwischen unterschiedlichen Plattformen übertragen werden. Dieser Medienbruch ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig.
Moderne Software-Lösungen setzen auf Schnittstellen, die den automatisierten Austausch von Daten ermöglichen. Ein zukunftsweisendes Szenario könnte so aussehen:
Mit zunehmender Verbreitung von IoT-Geräten (Internet of Things) wird die Konnektivität weiter voranschreiten. Intelligente Zähler und Sensoren in den Gebäuden können Verbrauchsdaten direkt an die Systeme der Verwaltung und/ oder der Energieversorger übermitteln. In Kombination mit KI-gestützter Analyse lassen sich Abweichungen oder Unregelmäßigkeiten automatisch erkennen und melden.
Eine korrekte und transparente Jahresabrechnung legt den Grundstein für eine erfolgreiche Eigentümerversammlung. Wenn Abrechnungen und Belege digital vorliegen, können Belegprüfungen zügig erfolgen, offene Fragen gezielt adressiert und Entscheidungen schneller getroffen werden. Einem positiven Beschluss steht nichts mehr im Wege.
Aber: Auch heute sind Eigentümerversammlungen oft zeitintensiv und organisatorisch aufwendig. Dazu ein kurzer Exkurs in den Alltag eines Miteigentümers bzw. Beirats einer Eigentümergemeinschaft mit 80 Einheiten:
Zur Versammlung erschienen sechs Eigentümer, zwei Mitarbeiter der Verwaltung mit drei Aktenordnern und der Gutachter. 24 weitere Eigentümer haben Vollmacht erteilt. Der Sanierungsbeschluss wurde mit Vollmachten abgelehnt. Laut ChatGTP sollte dieser Prozess in einer digitalen Verwaltung wie folgt aussehen: Die Digitalisierung hat das Potenzial, den beschriebenen Ablauf grundlegend zu verändern und Eigentümerversammlungen effizienter, transparenter und erfolgreicher zu gestalten. Ein möglicher Ablauf in einer digitalen Verwaltung könnte so aussehen:
Mal ganz ehrlich: In welcher der beiden beschriebenen Welten haben Sie selbst sich wiedergefunden?
Moderne Abrechnungssysteme und digital unterstützte Eigentümerversammlungen ergänzen sich, indem sie Prozesse verschlanken, die Transparenz erhöhen und allen Beteiligten Zeit sparen. Die Verwalterrolle wandelt sich hin zum digitalen Moderator und Immobilienmanager, der Eigentümern effiziente Lösungen bietet. Wer diese Entwicklung frühzeitig adaptiert, bleibt wettbewerbsfähig und erfüllt die steigenden Ansprüche seiner Kunden.
DCD-Immoberatung, Vorstandsmitglied
VDIV Berlin-Brandenburg