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Heizkosten selbst abrechnen. Lohnt sich das?

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Stefan Buhl, Geschäftsführer der Buhl Immobilien GmbH, beim VDIV-Verwaltertag 2026. (© Conlivo GmbH)

Stefan Buhl rechnet die Heizkosten seiner Hausverwaltung jetzt selbst ab, um die Marge zu verbessern und selbst zu bestimmen, wann die Heizkostenabrechnung fertig wird. Im Interview mit Conlivo-Geschäftsführer Lennart Jörn erzählt er, was ihn von der Selbstabrechnung überzeugt hat und was er Kollegen rät, die ebenfalls über einen Wechsel nachdenken.

Herr Buhl, warum rechnen Sie die Heizkosten selbst ab?

Wir liefern die Daten ohnehin schon in die Portale der Messdienstleister und erstellen die Betriebskostenabrechnung. Der Vorgang der Heizkostenabrechnung kann daher nicht so kompliziert sein, dass man ihn nicht selbst vornehmen könnte. Und dann ist es eine sehr gute Quelle für zusätzliche Erträge einer Hausverwaltung.

Was hat Sie bislang von der Selbstabrechnung der Heizkosten abgehalten?

Bisher war das für uns eher eine Frage der Softwarequalität. Wir arbeiten sonst nur mit cloudbasierter, webbasierter Software. Die alte Abrechnungssoftware passte da nicht hinein, und genau das hat uns bisher davon abgehalten, sie zu nutzen.

Was hat Sie überzeugt, in die Selbstabrechnung zu wechseln?

Jetzt gibt es eine Lösung mit Conlivo, mit der man cloudbasiert arbeiten kann. Dadurch wird die Selbstabrechnung der Heizkosten wirklich einfach. Man braucht niemanden mehr, der die Heizkostenabrechnung bis in die letzte Tiefe beherrscht, sondern kann sie neben der Betriebskostenabrechnung miterledigen.

Welche Vorteile sehen Sie in der Selbstabrechnung?

Das Ziel von uns allen ist, Kapazitäten freizuräumen, um wieder Objekte zu betreuen. Gleichzeitig haben wir alle mit gestiegenen Kosten zu tun, das heißt, wir brauchen mehr Umsatz und mehr Rentabilität in der Hausverwaltung. Das erreicht man zum einen über Arbeitseinsparung und Geschwindigkeit. So haben die Mitarbeiter wieder mehr Zeit, sich wirklich um die Objekte zu kümmern, und die Kosten werden nicht schon im Zuge der Abrechnung verbraucht. Ich kann selbst entscheiden, wann meine Heizkostenabrechnung fertig ist.

Gibt es Aufgaben, die Sie weiterhin beim Messdienstleister lassen möchten?

Ja. Ich möchte mich nicht mit Hardware auseinandersetzen und die Investments nicht selbst tragen. Für Themen wie Zuverlässigkeit, Installation und Austausch, insbesondere die korrekte Installation und Zuordnung, brauchen wir weiterhin die Messdienstleister, und das ist auch gut so.

Was raten Sie Hausverwaltungen, die über den Wechsel zur Selbstabrechnung nachdenken?

Mut. Und Vertrauen in die neuen digitalen Lösungen, die vieles einfacher machen. Man muss nicht immer gleich den ganzen Bestand wechseln, man kann erstmal mit 12 Objekten versuchen. Dann hat man immer die Chance, auch zurückzugehen.

Gekürzte und redigierte Fassung. Das vollständige Interview und weitere Praxistipps lesen Sie hier.

Fragen zur Selbstabrechnung?

Conlivo unterstützt VDIV-Mitglieder kostenlos dabei, das Potenzial der Selbstabrechnung für den eigenen Bestand zu ermitteln und zu erkennen, in welchen Liegenschaften sich der Wechsel lohnt. Mehr unter www.conlivo.de

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Mit der Conlivo-Software erstellen Hausverwaltungen die Heizkostenabrechnung selbst. (© Conlivo GmbH)

Der Potenzialrechner von Conlivo liefert Hausverwaltungen einen ersten Orientierungswert, ob sich die Selbstabrechnung für Ifhr Portfolio rechnet.