Leerstehende Büros, Praxen oder Handelsflächen sollen künftig leichter zu Wohnungen umgebaut werden. Dafür ist zum 1. Juli 2026 das neue Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ gestartet. Der Bund unterstützt damit Investoren, Selbstnutzer, Unternehmen, WEG und weitere Antragsteller, die bislang nicht zu Wohnzwecken genutzte Gebäude oder Gebäudeteile in neuen Wohnraum umwandeln.
/news-details/gewerbeflaechen-zu-wohnungen-bund-startet-neue-foerderungDer Bund will die Förderung des Wohnungsneubaus neu ausrichten und die Baukosten senken. Bundesbauministerin Hubertz (SPD) hat dazu in Frankfurt am Main einen Aktionsplan mit 13 Maßnahmen vorgestellt. Ein Kernpunkt ist die geplante Bündelung der Neubauförderung: Ab 2027 soll ein zentrales Förderprogramm die bisherige Vielzahl einzelner Programme ersetzen.
/news-details/bund-plant-zentrale-neubaufoerderung-ab-2027Der VDIV Deutschland hat sich mit erheblichen Auslegungsfragen im Förderprogramm „Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern“ an das Bundesministerium für Verkehr gewandt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Begriff „Objekt“ im Sinne der Förderrichtlinie und des Förderaufrufs auszulegen ist.
/news-details/ladeinfrastruktur-foerderung-diskussion-um-objektbegriffUnter dem Motto „Gestalten und verwalten – Gemeinsam mehr bewegen“ sucht der VDIV Deutschland 2026 herausragende Projekte, Konzepte und Initiativen aus der Immobilienverwaltung. Im Mittelpunkt stehen Beispiele, die zeigen, dass Verwaltung heute weit mehr ist als Organisation, Abrechnung und Instandhaltung.
/news-details/immobilienverwaltung-des-jahres-2026-jetzt-noch-bis-zum-15-juli-bewerbenNachdem im Newsletter vom 16. Juni 2026 die große Anzahl von nach dem WEG aufgeteilten Doppelhäusern Erwähnung fand, präsentiert der Bundesgerichtshof (BGH) prompt eine weitere zerstrittene Zweiergemeinschaft. Diesmal geht es um zwei Doppelhaushälften im Friesenstil auf Sylt. Einer der beiden Wohnungseigentümer veränderte „auf seiner Seite“ eigenmächtig 3 der 4 Fassaden, besonders die Ostfassade,…
/aktuelles/urteile/details/zoff-im-sylter-friesen-doppelhaus-verstecken-hinter-hecken-bringt-nichtsDer Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 21. Mai 2026, Az. I ZR 224/25, klargestellt: Miet- und Sondereigentumsverwalter dürfen für die Vermittlung von Wohnungen aus dem von ihnen verwalteten Bestand keine erfolgsabhängige Provision verlangen. Das Provisionsverbot gilt sowohl gegenüber Mietern als auch gegenüber Vermietern.
/news-details/bgh-urteil-zur-verwalterprovision-vertraege-jetzt-pruefenDie Spitzen von Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss am 2. Juli auf ein Reformpaket mit 34 Maßnahmen verständigt. Für die Immobilienwirtschaft besonders relevant ist der wohnungspolitische Teil: Die Koalition will per Bundesgesetz ausschließen, dass private Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene verstaatlicht werden können. Damit reagiert die…
/news-details/reformpaket-bundesbaugesellschaft-kreditentlastung-und-enteignungsverbot-geplantDie finanziellen und personellen Kapazitäten von Eigentümergemeinschaften reichen nicht aus, um die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu erfüllen. 88,9 Prozent der Immobilienverwaltungen halten die Rücklagen ihrer WEG für unzureichend, um energetische Sanierungen aus Eigenmitteln zu finanzieren, während nur 16,5 Prozent über ausreichende Personalkapazitäten verfügen. Die Neuauflage…
/publikationen/verwalter-monitor-energetische-sanierung-in-wohnungseigentuemergemeinschaften-wie-ist-die-finanzielle-lageNach den Auswertungen des Zensus 2022 gibt es in Deutschland annähernd 575.000 nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilte Zweiergemeinschaften, darunter sehr viele Doppelhäuser. Dennoch sind Zweiergemeinschaften nicht zu zweit, sondern zu dritt, weil es die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE) gibt, die sowohl nach außen als auch im Innenverhältnis der zuständige „Player“ ist. Ein…
/aktuelles/urteile/details/zum-jagen-tragen-beschlussersetzung-in-der-doppelhaus-gdweDie Europäische Zentralbank hat den Leitzins erstmals seit drei Jahren wieder angehoben. Der maßgebliche Zinssatz stieg von 2,0 auf 2,25 Prozent. Hintergrund ist die wieder anziehende Inflation, die von 1,7 Prozent im Januar auf 3,2 Prozent im Mai gestiegen ist. Für Immobilienkäufer und die Wohnungswirtschaft bedeutet die Entscheidung vor allem eines: Die Hoffnung auf kurzfristig sinkende…
/news-details/ezb-zinserhoehung-verschaerft-lage-bei-baufinanzierungen